Hessen fast komplett, Evaluation läuft

Der Sommer war ereignisreich im Projekt GWD. Mit den GWs Frankfurt/M. und Kassel-Fulda ist mittlerweile das sechste Bundesland voll oder weitestgehend abgedeckt.

36 Regionalpartner betreiben nun insgesamt 17 Gründungswerkstätten in Hamburg, Baden-Württemberg, NRW, Berlin, Brandenburg und Hessen. Die Vollabdeckung in Hessen wird erreicht, sobald die Einrichtung auch in der GW Mittelhessen (Gemeinschafts-Plattform der IHKs Dillenburg/Wetzlar, Limburg und Gießen/Friedberg) abgeschlossen ist.

Damit ist das Ausgangsziel des 2009 gestarteten GWD-Projektes quasi erreicht. Dies ist eine gute Basis für die Weiterführung 2012.

Aktuell läuft im übrigen wie angekündigt die große Evaluation des Projekts durch das Marktforschungsinstitut Link. Die Ergebnisse sollen zunächst dem Lenkungskreis (11. November in Hamburg) und gegen Jahresende dann beim anstehenden Anwendertreffen 2011 vorgestellt werden.

Wir sind gespannt.

Berlin-Brandenburg: Größte Gründungsregion Deutschlands jetzt auch in der GWD

Startschuss 15. Juni 2011: Heute ging mit der Gründungswerkstatt Berlin und Brandenburg ein ganz dicker Fisch ans Netz. Nicht nur, dass es mit den IHKs Berlin, Cottbus, Ostbrandenburg und Potsdam nun schon die Regionalpartner Nr. 30 bis 33 hinzu kamen. Die neue Gründungswerkstatt deckt vielmehr nun auch die dynamischste Gründungsregion in Deutschland ab.

Damit hat die GWD sich endgültig als wichtigste Beratungsplattform für Gründungsförderer in Deutschland etabliert.

Die Dynamik bleibt uns auch weiter erhalten, denn mit Frankfurt/M. und Kassel-Fulda stehen bereits die nächsten beiden Regionen in den Startlöchern. Im Februar hatte die Vergrößerung der GW Darmstadt zur GW Südhessen hier den Auftakt gemacht. Mittelhessen soll noch im Sommer folgen und damit dann Hessen als sechstes Bundesland komplettieren.

Ein wichtiger Meilenstein für alle Beteiligten war das Lenkungskreistreffen Ende März in Berlin. Dort wurde abschließend über das Modell zur Fortführung der Plattform für 2012 verhandelt. Wichtigste Eckdaten: Die KfW bekennt sich weiter zur Plattform und fördert 2012 in gleicher Budgethöhe wie 2011 weiter. Dadurch verbleiben 2012 für die Regionalpartner Betriebskostenanteile von 3.900 EUR p.a. bzw. 2.700 EUR bei einer großen Sammel-GW wie NRW.

Über den Weg nach 2012 wird eine groß angelegte Evaluation mit entscheiden, mit der die KfW jüngst das Frankfurter Marktforschungsunternehmen Link beauftragt hat. Ziel ist es, dass in den Jahren ab 2013 die bisherige erfolgreiche Kooperation weiter besteht und durch das weitere Engagement der KfW auch technische Weiterentwicklungen des Systems möglich werden.

Wir freuen uns auf einen spannenden Sommer!

Regionalpartner Nr. 26: GW Südwest geht online

Mit dem Beginn des neuen Monats hat eine weitere Gründungswerkstatt den Betrieb aufgenommen: In der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg schließt die dortige IHK eine weitere Lücke in Baden-Württemberg, was uns sehr freut.

Aktuell stehen die Verträge und Einrichtungen für Berlin und Brandenburg sowie die verbleibenden Bezirke in Hessen an, sodass wir hier in ein paar Wochen wohl einen großen nächsten Schritt auf der Deutschlandkarte vermelden können.

Parallel laufen die Verhandlungen über die Weiterführung des erfolgreichen Kooperationsprojekts GWD nach 2011 mit den Regionalpartnern und der KfW.

GW Südhessen als erstes Beispiel für neues GW-Trägermodell online

Wir hatten es in den letzten Wochen schon angekündigt, nun ist seit 1. Januar die GW Südhessen online. Sie vereint in einer neuen GW-Trägerform die IHKs Darmstadt, Hanau, Offenbach und Wiesbaden zu einer Gemeinschafts-GW. Die GW Darmstadt ist hierin aufgegangen und tritt nun gemeinsam mit den drei südhessischen Schwestern auf.

Für die Gründer ändert sich dabei erst einmal nichts. Die bestehenden Nutzer der ehemaligen GW Darmstadt können weiterhin den gewohnten Service wie das persönliche Online-Tutoring nutzten - nur eben jetzt unter dem Namen GW Südhessen. Neu hinzukommende Nutzer bekommen ebenfalls einen Tutor aus ihrem Bezirk.

Gegenüber einer Sammel-GW, wie sie in NRW und demnächst wohl auch in Berlin-Brandenburg realisiert ist, hat eine Gemeinschafts-GW weniger Funktionalitäten. Sie ermöglicht aber mehreren Regionalpartnern den gemeinsamen und noch kostengünstigeren Betrieb einer GW.

Die Landschaft der Gründungswerkstätten fächert sich somit immer weiter auf. Wir freuen uns entsprechend auf 2011 und auf weiter viel Zuwachs in der GW-Familie.

Facelift voraus - Umstellung am 11./12. Dezember!

Nachdem zum Monatsbeginn die GW Ulm online gegangen ist, steht bei uns direkt die nächste Aktivität an: Die Arbeiten am angekündigten Facelift sind abgeschlossen und am kommenden Wochenende ist es soweit - wir stellen alle Systeme um. Wenn Sie also am Montag den Rechner einschalten, sollte auch bei Ihnen die Gründungswerkstatt im neuen, freundlicheren Layout erscheinen. Alle Funktionalitäten, Menüs etc. bleiben unverändert - einzige Ausnahme: Das Login-Fenster rückt nach rechts.

In den Tagen bis zum Wochenende können Sie sich die “neue” Gründungswerkstatt auch HIER noch einmal ansehen.

Sollten Sie noch Darstellungsfehler finden, freuen wir uns über eine Rückmeldung - wie auch generell über jedes Feedback.

Mit dem Facelift endet ein aufregendes Jahr für uns. Wir möchten uns an dieser Stelle für die konstruktive Zusammenarbeit bedanken. Mit den Regionen Südhessen und Baar-Heuberg haben wir bereits die beiden nächsten Kandidaten in Einrichtung. Sie werden im neuen Jahr starten, ebenso wie sehr wahrscheinlich auch Berlin-Brandenburg sowie weitere Bezirke in Hessen.

Wir freuen uns also auf ein weiteres erfolgreiches Jahr mit der Gründungswerkstatt Deutschland.

Ihr GWD-Team bei EVERS & JUNG

In der Pipeline: Zwei neue Regionen und ein Facelift

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und nach wie vor tut sich so einiges im GWD-Verbund. Die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg und die IHK Ulm schließen derzeit zwei weitere Lücken in Baden-Württemberg. In Hessen sortieren sich die IHKn zu mehreren der neu geschaffenen “Gemeinschafts-GWen” und die vier IHKn aus Berlin und Brandenburg basteln ebenfalls an ihrer Trägerkonstruktion.

Das ist sehr erfreulich und bringt uns nun offenbar zügig an die Höchstanzahl der zu 50 Prozent geförderten Regionalpartner.

Gleichzeitig nimmt das Interesse anderer Wirtschaftsförderer weiter zu - Nicht-Kammern können ab 2011 Gründungswerkstätten betreiben.

Wir freuen uns auch auf den Facelift, den wir den GWD-Webseiten in den kommenden Wochen gönnen. Hier hatte sich der Lenkungskreis im September auf einen Entwurf geeinigt, der mehr optische Frische und Lesbarkeit auf die Seiten bringt, ohne die Seitenstruktur und Navigation zu verändern:

Wir freuen uns über Feedback und auch über eine Information, wie weit in Ihrem Hause die Überlegungen zur Gründungswerkstatt gediehen sind.

GWD im September: Neckar-Alb am Start, Lenkungskreis verhandelt über Verlängerung

Auch in der zweiten Jahreshälfte 2010 hält der Zulauf zum GWD-Verbund an. Ab 1. September nimmt die GW Neckar-Alb offiziell den Betrieb auf. Damit steigt die Zahl der regionalen Gründungswerkstätten auf 12, die der dahinter stehenden Regionalpartner (Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, sonstige Gründungsförderer) auf 24.

In den kommenden Wochen beginnt dann die Einrichtung der GW Ulm, kurz darauf wahrscheinlich jene der GW Stuttgart, wo die Verträge derzeit zur Unterschrift vorliegen.

Positive Nachrichten hören wir aus Berlin-Brandenburg. Dort soll eine Sammel-GW entstehen, an der sich möglicherweise auch Handwerkskammern beteiligen. Und ähnlich sieht die Situation in Hessen aus, wo wir durch das neue Modell einer “Gemeinschafts-GW” bis zu drei kleinen Regionalpartnern erstmals ermöglichen, zusammen eine einfache GW zu betreiben.

Tritt dies alles so ein, kommen wir in den Bereich der 40 Regionalpartner, die der Kalkulation des Verbundprojekts zugrunde liegt. Später hinzustoßenden Interessenten können wir die aktuellen Konditionen mit ihrer 50-Prozent-Förderung durch die KfW nicht mehr garantieren.

Erfreulich ist, dass auch mehr und mehr sonstige Gründungsförderer sich für die erfolgreiche Plattform aus der Kammerwelt interessieren. Ab 2011 soll der Kreis der Regionalpartner ja in den bislang nicht regional versorgten Landesteilen schrittweise geöffnet werden.

Mit der Zukunft des Projekts beschäftigt sich kommende Woche in Hamburg der GWD-Lenkungskreis. Hier sollen auch erste Absprachen für den Zeitraum nach 2011 getroffen werden.

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

GWD-Anwendertreffen: Einige Zitate

Die praktischen Erfahrungen mit der Gründungswerkstatt, die mittlerweile immerhin von 26 Regionalpartnern eingesetzt wird, ist bisher äußerst positiv. Das zeigte das erste Anwendertreffen Mitte Juni. Hier ein paar aufschlussreiche Zitate aus der Diskussion:

Bernd Reichhardt, Handelskammer Hamburg: „Wir wollen mit der Gründungswerkstatt Hamburg eine größere Verfügbarkeit von Gründungs-Know-how gewährleisten und gleichzeitig den Wirkungsgrad unserer Beratung erhöhen. Unser Ziel ist es, mehr qualitativ hochwertige Gründungen zu bekommen.“

Dr. Jochen Struck, KfW Mittelstandsbank: „Wir wollen mithelfen, dieses Instrument in die Regionen zu bekommen, weil es zu mehr und besseren Gründungen in Deutschland führt.“

Christof Starke, hannoverimpuls GmbH: „Wir nutzen die Gründungswerkstatt, um unseren gesamten Beratungsprozess effizienter und effektiver zu gestalten. Das ermöglicht uns Kapazitäten zielgerichteter einzusetzen um bei der Sensibilisierung und Motivation ganz vorne und bei der Beratung von fortgeschrittenen Projekten ganz hinten mehr leisten zu können.”

Andre Berude, IHK Arnsberg: „Der Gründer kommt weiterhin zu uns, aber mit einem ausgereifteren Businessplan.“

Jürgen Mehnert, Handelskammer Hamburg: “In den vergangenen Monaten ist die Zahl der registrierten Nutzer weiter angestiegen. Neben der Online-Betreuung durch unsere fünf Tutoren haben erfreulicherweise auch die persönlichen Beratungen - telefonisch oder vor Ort - zugenommen.“

GWD-Anwendertreffen 2010: Viel Lob, viel Austausch

Am 15. Juni 2010 fand in Frankfurt/M. ein denkwürdiges Ereignis statt: Erstmals trafen sich die Anwender der Gründungswerkstatt zum Erfahrungs- und Meinungsaustausch. Die KfW hatte in ihre Räumlichkeiten eingeladen und der größte Teil der bislang 26 Regionalpartner hatte Vertreter geschickt - in der Regel aus den Tutoren-Teams oder die Kammermanager. Daneben waren aber z.B. vom nordrhein-westfälischen Handwerk sowie aus Rheinland-Pfalz auch Gäste anwesend, um sich näher über den praktischen Einsatz der Plattform zu informieren.

Unter Leitung von Dr. Jochen Struck, KfW, und Bernd Reichhardt, Handelskammer Hamburg, wurden die Strukturen des Verbunds sowie die mittlerweile eingespielten Abstimmungsprozesse (z.B. zwischen den “GWD-Managern” oder innerhalb des Lenkungskreises) erläutert. EVERS & JUNG berichtete über den dynamischen Status im Projekt, dem sich immer weitere Regionen anschließen. Ausführlich stellten mit Hamburg, Hannover, Darmstadt und NRW die vier Pilot-Regionen mit den längsten Erfahrungen ihr jeweiliges Umsetzungsmodell vor und gaben damit den später beigetretenen Partnern wichtige Hinweise für die Praxis.

Erfreuliches Fazit der Veranstaltung: Der Betrieb in den Regionen läuft weitestgehend störungsfrei und wird von allen Beteiligten als positiver Impuls für die Gründungsförderung empfunden, der die Arbeit der Gründungsberater vor Ort erheblich effizienter macht.

Mitte 2011 wird das nächste Anwendertreffen stattfinden. Mal sehen, wie viele neue Gesichter wir dann sehen werden. Aktuell haben wir die IHKn Ulm und Stuttgart in der “Pipeline” und auch für Hessen konnte am Rande des Anwendertreffens ein neuer Anlauf für Gespräche gefunden werden.

GWD im Juni: Anwendertreffen und neue Partner

Viel ist passiert, seit wir Sie das letzte Mal über das Projekt „Gründungswerkstatt Deutschland“ informiert haben. Zum einen werden zum 1. Juni mit der GW Nordschwarzwald und der GW IHK Karlsruhe zwei weitere Regionen mit eigenen Plattformen online gehen. Die GW Reutlingen ist dann im Sommer die nächste.

Zum anderen bereiten wir derzeit das erste bundesweite Anwendertreffen vor, das am 15. Juni in Frankfurt/M. stattfinden wird. Dort werden sich Tutoren, Kammermanager sowie der Lenkungskreis des Verbunds zum Erfahrungsaustausch treffen und Festlegungen für die weitere Zusammenarbeit treffen. Schreiben Sie uns, wenn Sie Interesse haben, bei dem Treffen Informationen zur praktischen Arbeit mit der Plattform aus erster Hand zu erhalten.

Derzeit intensivieren wir auch wieder die Gespräche mit potenziellen weiteren Regionalpartnern. Im Rahmen des aktuellen Projekts können wir noch Gründungswerkstätten zu konkurrenzlos günstigen Förderkonditionen anbieten.

Ein Demosystem der GWD ist unter http://demo.gruendungswerkstatt-deutschland.de eingerichtet und gibt Ihnen einen Eindruck davon, wie eine Anpassung auf Ihre spezifischen Gegebenheiten aussehen kann.

Ich freue mich, von Ihnen zu hören!

Marco Habschick